Vietnam: Langhaus

LanghausDie traditionellen H체tten, die als Vorbild f체r das im Wildniscamp aufgebaute Langhaus dienten, haben zwei T체ren (einen Eingang und einen Ausgang) und stehen auf Stelzen. Diese erh철hte Position bietet Schutz vor 횥berschwemmung und Tieren wie Ratten und Schlangen. Dass die T체ren an der Ost- und Westseite angebracht sind, hat vor allem praktische Gr체nde: Auf diese Weise ist man vor der hei횩en Mittagssonne gesch체tzt. Vor oder hinter der H체tte befindet sich oft ein kleiner Garten. Die H체tte im Wildniscamp ist im Stile der Volksgruppe Thay gebaut.Da die Bewohner der l채ndlichen Gegenden keine Schuhe tragen, ist es vor allem zur Monsunzeit notwendig, sich vor dem Betreten der H체tte die F체횩e zu waschen. Das H체tteninnere kann, muss aber nicht zwangsl채ufig in mehrere R채ume unterteilt sein. Es gibt weder St체hle noch Tische in den H체tten. Man sitzt auf Matratzen, die auf dem H체ttenboden liegen; so wird auch gegessen.

Ein typischer Tag in Vietnam

Aufbau LanghausDer Tag beginnt um 5.30 Uhr. Zum Fr체hst체ck isst man Reis, h채ufig in Verbindung mit Suppe. Der Arbeitstag beginnt verh채ltnism채횩ig fr체h. Da es in Vietnam keine 철ffentliche Verkehrsmittel im westlichen Sinne gibt, nutzen die meisten Menschen Motorr채der, um zur Arbeit zu kommen und verursachen dadurch regelm채횩ig zur Rush-Hour lange Staus. Zur Mittagspause um 11.30 Uhr wird Reis mit Fleisch und Gem체se serviert, gefolgt von gr체nem Tee. Im Gegensatz zu Japan gibt es in Vietnam kein im Tagesrhythmus verankertes Tee-Ritual. An das Essen schlie횩t sich eine l채ngere Mittagspause an. Die Arbeitszeit endet meist um 17 Uhr. Zu Hause angekommen zieht man sich erst einmal Schuhe an die Arbeit wird n채mlich meistens ohne Fu횩bekleidung verrichtet. Nach dem Abendessen um 19 Uhr werden Zeitungen gelesen, oder man sieht fern.(erz채hlt von DO Van Thuy, einem Ranger des Tam Dao Nationalparks, der beim Aufbau der H체tte half und einige Wochen im Wildniscamp blieb und Gruppen betreute)

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